Warum Acryl farBEN ?

Blau Auge

Acrylfarben haben eine so schnelle Entwicklung durchgemacht, dass sie längst zu den wichtigsten Künstlerfarben gehören.
Die ursprünglich für industrielle Zwecke erfundene und in den letzten 30 Jahren, ihrer etwa 70jährigen Existenz zur Künstlerfarbe
weiterentwickelte fein pigmentierte Kunstharz-Dispersionsfarbe hat einige wesentlichen Eigenschaften, welche diesen Bedeutungszuwachs erklären:


Maltechnisch erlauben Acrylfarben quasi aquarellistisches Arbeiten (nach entsprechender Verdünnung)
ebenso wie abstrakte Arbeiten mit verschiedenen Techniken, mit denen man hochinteressante Effekte erzielen kann,
wie beispielsweise die Kratztechnik (Scraffito), die Spachteltechnik mit Modelliermasse oder Strukturpaste, die Schabloniertechnik, das Auftropfen von Farbe (Dipping) und die Collage (beim Trocknungsprozeß verdunstet der wässrige Bestandteil und die Acrylharze verbinden sich, so daß in die noch feuchte Farbe eingedrückte Materialien "kleben" bleiben).
Acrylfarben setzen der Kreativität kaum Grenzen und auch ein Anfänger braucht keine Berührungsängste haben.
Es gibt nicht viel zu beachten, außer dass Acrylfarben schnell trocknen, also nach dem Malen den Pinsel gleich auswaschen. Und die Tuben sollte man nicht lange offen liegen lassen sowie den Gewindehals sauber halten, sonst klebt das Tubenhütchen fest.

Mann & Frau


Ein interessantester Aspekt der Acryl - Malerei ist die Verwendung von Acryl-Pasten und Verdickern.
Damit gelingen problemlos reliefartige Untermalungen auch in dickeren Schichten.
Die “Leichtstruktur-Paste” hat ein besonders geringes spezifisches Gewicht,
wodurch sie sich für die Arbeiten auf Leinwand eignet.
Die Paste kann mit Künstler-Acrylfarbe eingefärbt oder nach Trocknung der Paste übermalt werden.
Zudem lassen sich selbst Holz, Steine, Metalle, Stoffe usw. zur Anfertigung von Collagen einbetten.

Schwanger